Auf ein Wort

 

Liebe Gemeinde,

jetzt sitze ich im Oktober daran, eine Besinnung für die Weihnachtsausgabe des Isselhorsters zu schreiben und draußen ist noch Sommerwetter. Ob uns der Klimawandel in diesem Jahr womöglich auch noch ein mediterranes Weihnachtswetter bescheren wird? Wer weiß.

Aber es geht bei Weihnachten ja gar nicht um die Idylle schneebedeckter Tannenbäume. Es geht darum, dass Gott in unsere Welt kommt – im Kind in der Krippe. Ich entdecke hierin den Erweis von Gottes Menschenfreundlichkeit. Er kommt, um uns ganz nahe zu sein. Nichts Menschliches bleibt ihm fremd. Er wird einer von uns und steht doch ganz auf Gottes Seite. So kann er unser Heiland und Erlöser werden. Wenn ich ihn zum Herrn habe, dann atme ich die Freiheit und die Fröhlichkeit als ein Kind Gottes.

Christus bringt der Welt den Frieden, den sie so bitter nötig hat. Und er beauftragt mich, mich für das  Gute einzusetzen – für meine Mitmenschen und für die Bewahrung der Schöpfung.   

Ich wünsche Ihnen und Euch eine gesegnete Advents- und Weihnachtszeit und grüße Sie ganz herzlich

Ihr / Euer Pfr. Reinhard Kölsch