Auf ein Wort

Liebe Gemeinde, 


erinnern Sie sich, wie Sie als Kind ein Haus gemalt haben?

Diese Häuser hatten meist 4 Wände ein Dach und ganz wichtig einen Schornstein der raucht. Schön waren diese Häuser, oder? Sie strahlten irgendwie Ruhe und Geborgenheit aus.

Aber was ist dann letztlich aus diesem Kinder-Traum-Haus geworden? 

Wer ein eigenes Haus gebaut hat weiß, es braucht natürlich mehr als nur 4 Wände, wer kann, baut sich mindestens einen Erker, eine Doppelgarage, zwei Gauben und einen Balkon. Später wird dann gerne angebaut, das Haus soll immer schöner, größer und besser werden. 

Aber was ist bleibt vom Kindheitstraum? Wo ist plötzlich die Ruhe und Geborgenheit der eigenen 4 Wände?

Diese Diskrepanz zwischen dem was wir uns als Kinder vorgestellt haben und dem was wir dann letztlich gemacht haben, passt auch zum Jahreswechsel. Denn, wie beginnen wir das neue Jahr? Mit guten Vorsätzen, wir werden alles besser machen, das Jahr soll das glücklichste und beste Jahr überhaupt werden. Dies und jenes werde ich in jedem Falle besser machen. Ich glaube wir überfordern uns mit solchen Maßstäben. 

Und das kindlich gemalte Haus könnte unsere Vorstellungen wieder in die richtige Bahn bringen. 

Ein Kind, das sich ein Haus wünscht, malt 4 Wände, ein Dach und einen rauchenden Schornstein, daneben stehen Papa, Mama, die Kinder und der Hund und je nach Jahreszeit entweder, Vögel am Himmel oder Schneeflocken. 

Damit aber ist es gut. Damit ist es fertig. Es muss nicht größer, schöner, weiter sein, sondern nur gut. 

Warum beginnen wir das neue Jahr nicht mal mit dem einfachen Wunsch, dass es gut wird. Nicht das tollste vielleicht, nicht besser als viele andere Jahre, sondern einfach nur gut. Das würde uns sehr viel Druck nehmen, wir müssten nicht zwanghaft darum kämpfen alles besser zu machen als die Jahre davor, wir könnten schlicht sagen, so wie es sein wird so ist es gut.

In diesem Sinne wünsche ich Ihnen ein gesegnetes, gutes neues Jahr.

Ihr Pfarrer Alexander Kellner

Gottesdienst am 28.02.2021 mit Pfr. Kellner (Gottesdienst-Beginn ab Min. 6:58)

Wochenlied zum 28.02.2021

Gottesdienst im Fernsehen

  • ZDF - Fernsehgottesdienst, Sonntag,  9.30 Uhr
  • Bibel TV - Gottesdienst, Sonntag, 10.00 Uhr und 11.30 Uhr

Wochenlieder

Die Wochenlieder gespielt an der Orgel von Kantorin Birke Schreiber ...

Gottesdienst im Radio

  • WDR 5 - sonntags um 10.00 Uhr
  • Deutschlandfunk - sonntags um 10.05 Uhr

Morgenandacht im Radio

  • Morgenandachten im WDR (WDR 2 - 5.55 Uhr;  WDR 5 um 6.55 Uhr; WDR 3 um 7.50 Uhr; WDR 4 um 8.55 Uhr)
  • Augenblick mal, Radio Gütersloh, Montag bis Freitag 5.45 Uhr, Samstag um 6.15 Uhr
  • Morgenandacht im Deutschlandfunk 6.35 Uhr

Fernsehgottesdienst

Der Online-Gottesdienst des Weltgebetstages in Deutschland (mit Musik von „effata!“ aus Münster) wird auf Bibel-TV am 5. März um 19 Uhr gezeigt. Außerdem kann man ihn auf www.weltgebetstag.de anschauen.

Weltgebetstag

Am kommenden Freitag, 5.März 2021, feiern wir den ökumenischen Weltgebetstag.

In diesem Jahr steht er unter der Überschrift „Worauf bauen wir?“.

Die Gebetsordnung wurde von Frauen aus Vanuatu geschrieben; das ist eine Inselgruppe östlich von Australien im Pazifik.

Am Weltgebetstag planen wir in Isselhorst Folgendes:

1. Zur Marktzeit wird der Turmbereich der Kirche geöffnet sein, dort gibt es Informationen zum Weltgebetstag. Frauen werden auf dem Markt werbend auf diesen Stand hinweisen, Gebetsordnungen und Postkarten mit dem diesjährigen Motiv verteilen, und Spenden sammeln.

2. Es wird eine Instagram-Story geben, die über den KISS-Instagram-Account zu sehen sein wird.

3. Diese Story wird zu einem Film geschnitten, der auf dem Youtube-Kanal der Evangelischen Kirchengemeinde Isselhorst zu sehen sein wird. Ein Link dazu wird es – wie gewohnt – auf der Homepage der Gemeinde geben.