Zum ersten Mal wird der Ort Isselhorst in den Dokumenten des Klosters Freckenhorst um 1050 als „Gislahurst“ erwähnt. In einer Urkunde aus dem Jahre 1269, in dem die „bischöflichen münsterschen Güter“ in unserem Heimatort (gemeint ist der Meierhof) an den Grafen von Rietberg verpfändet werden, erscheint der Ortsname Isselhorst bereits in seiner heutigen Form. Wenn auch die Güter dem Grafen von Rietberg gehörten, so blieb die kirchliche Bindung an das Bistum Münster bzw. an das Kloster Marienfeld bis nach der Reformation erhalten. Durch den Einfluss der Reformation nahm unsere Gemeinde die evangelisch lutherische Lehre an. Im Jahr 1571 löste man sich offiziell vom Bistum Münster und schloss sich den ravensbergischen Gemeinden unter der Superintendentur Ravensberg mit Sitz in Bielefeld an. Äußerlich ist dies am Sparren in den Wappen der Kirchspielgemeinden erkennbar. Die Zugehörigkeit zum Kirchenkreis Bielefeld blieb, bis 1949 der Kirchenkreis Gütersloh mit einer eigenen Superintendentur entstand, zu dem wir heute gehören.