Auf ein Wort

Wie ein Fingerzeig ragt der Turm einer Kirche gen Himmel. Eine schöne Symbolik.  Gott will ja mit uns Menschen zu tun haben. Wir lesen die Bibel als seine Liebesbotschaft an uns. 

Und damit wir uns gut dabei unterstützen können, feiern wir an den Sonn- und Feiertagen im Kirchenschiff Gottesdienste. Da sitzen und stehen wir nebeneinander. Auch das ist ein Fingerzeig. Wir haben miteinander zu tun, sollen uns helfen und unterstützen.

Es soll eben nicht jede/r  in  ihre/seine Richtung laufen, nicht um das eigene Ich kreisen. Jesus sagt mit Nachdruck: „was hülfe es dem Menschen, wenn er die ganze Welt gewönne und nähme doch Schaden an seiner Seele“ (Matthäus 16,26).

Der Blick der Gemeinde wird auf das Kreuz gelenkt. Hier ist am Karfreitag die Versöhnung erwirkt worden. Seither ist das Kreuz  zum Zeichen des Sieges über Schuld und Tod geworden.  

Gemeinschaft mit Gott und Gemeinschaft untereinander. Die Vertikale und die Horizontale. Zwei Fingerzeige, zwei Linien, zusammen ergeben sie das Plus unseres Lebens. Frohe Ostern!

Herzlich Ihr/Euer  Reinhard Kölsch, Pfr.